Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins

a) Der Verein führt den Namen „Radfahrerverein 1899 Burgheim e.V.“
b) Sitz des Vereins ist Burgheim.
c) Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Beitritt zum Dachverband

Der Verein gehört dem Dachverband „Solidarität“ an und ist Mitglied beim Bayerischen Landes Sportverband. Die Selbständigkeit ist trotzdem unter allen Umständen zu gewahren.

 

§ 3 Zweck des Vereins

Die Satzung wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung:
a) des Volkssports in Form des Radfahrens,
b) des Kunstradsports,
c) der Jugendarbeit im Vereins,
d) vom Brauchtum, Sitte und Tradition.

 

§ 4 Gemeinnützigkeit

a) Der „Radfahrerverein 1899 Burgheim e.V.“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabeordnung“.
b) Der Verein ist selbstlos tätig: Er verfolgt in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
c) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben begünstigt werden, die dem Zweck der Körperschaft fremd oder unverhältnismäßig hoch sind.

 

§ 5 Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus:
a) aktive Mitglieder:
Aktives Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
b) passive Mitglieder:
Passives Mitglied kann werden, wer ohne selbst Sport zu treiben, bereit ist, die Vereinsinteressen zu fördern.
c) Ehrenmitglieder:
Zu Ehrenmitgliedern können nur Mitglieder ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben. Alle Mitglieder des Vereins werden jedoch nach 40jähriger Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

2. Der Aufnahmeantrag eines Mitgliedes hat schriftlich oder mündlich beim Vorstand zu erfolgen. Jedes Mitglied erhält bei der Aufnahme eine Mitgliedskarte und eine Satzung. Der Vorstand hat alle neu aufgenommenen Mitglieder bei der Generalversammlung vorzustellen.

3. Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich zum Jahresende beim Vorstand vorzunehmen. Mit der Übergabe der Austrittserklärung beim Vorstand wird die Kündigung rechtswirksam.

4. Bei schwerwiegenden Verfehlungen gegenüber den Vereinsinteressen (z.B. Verweigerung der Beitragszahlung, Schädigung des Vereinsansehen) kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden. Die Entscheidung über den Ausschluß trifft der Vereinsausschuß. Diese Regelung gilt auch für die Ehrenmitglieder.

 

§ 6 Mitgliedsbeitrag

1. Die Erhebung des Mitgliedsbeitrages ist laut Einzugsermächtigung im Lastschriftverfahren durchzuführen.
2. Über eine Aufnahmegebühr entscheidet die Vorstandschaft.
3. Über Art und Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet der Vereinsausschuß.

 

§ 7 Rechte der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat das Recht:
a) - auf Antragstellung bei allen Versammlungen.
b) - die Möglichkeit, Einrichtungen und Geräte, die für jedermann bestimmt sind, kostenlos zu benützen.

2. Jedes volljährige Mitglied hat weiter:
a) das Stimmrecht,
b) das Wahlrecht.

 

§ 8 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist verpflichtet:
a) den festgesetzten Mitgliedsbeitrag zu den fälligen Terminen pünktlich zu bezahlen.
b) Zweck und Ziele des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen und zu fördern.

 

§ 9 Jugendarbeit

1. Organe:
a) Jungendleiter,
b) Sportleiter.

2. Aufgaben:
a) der Sportleiter ist für den Ablauf des Sportbetriebes verantwortlich. Radsport soll im Sinne der Satzung betrieben und Sportgeist sowie Kameradschaft innerhalb der Jungendgruppe gefördert werden. Der Sportleiter und sein Stellvertreter haben sich gegenseitig abzusprechen und zu ergänzen. Ist der Sportleiter verhindert, so nimmt der Stellvertreter dessen Stelle ein.
b) der Jugendleiter ist für alle außersportlichen Maßnahmen verantwortlich. Er bemüht sich um eine gute Freizeitgestaltung der Jugend durch verschiedene Veranstaltungen. Der Jugendleiter und sein Stellvertreter haben sich gegenseitig abzusprechen und zu ergänzen. Ist der Jugendleiter verhindert, so nimmt der Stellvertreter dessen Stelle ein.

3. Etat:
a) Der Jugendleiter hat jährlich einen detaillierten Haushaltsplan über die geplanten Maßnahmen zu erstellen und der Vorstandschaft zur Genehmigung vorzulegen.
b) Der Jugendleiter ist verpflichtet, über die Durchführung seiner Arbeit den Vorstand zu unterrichten.

4. Jugendvertretung:
a) Jugendleiter und Sportleiter sowie die Stellvertreter sind die Vertreter der Jugend. Sie werden im Rahmen einer Veranstaltung gewählt.
b) Jugendleiter und Sportleiter haben Sitz und Stimmt im Vereinsausschuß und sind verpflichtet, nach Möglichkeit, an den Sitzungen teilzunehmen.

5. Wahlen der Jugendvertretung:
a) Die Einladung zur Wahl des Jugendleiters, Sportleiters und deren Stellvertreter muß mindestens 1 Woche vor dem Wahltermin bei den Wahlberechtigten sein.
b) Wählen dürfen den Jugendleiter und Stellvertreter alle Jugendlichen die Mitglied im Radfahrerverein sind
c) Wählen dürfen den Sportleiter und Stellvertreter alle aktiven Sportler.
d) Wählbar ist, wer mindestens 18 Jahre alt ist.
e) Gewählt ist, wer die einfache Stimmenmehrheit erreicht hat. Die Wahl ist schriftlich durchzuführen. Im Wahlausschuß soll mindestens 1 Vertreter der Vorstandschaft fungieren.
f) Jugendleiter, Sportleiter und deren Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung bestätigt.

6. Trainer:
Der Trainer wird von der Vorstandschaft berufen. Er ist allein für das Trainingsprogramm verantwortlich. Trainingsziel ist die Teilnahme an überregionalen Radsport-Wettkämpfen.

 

§ 10 Vereinsorgane

Vereinsorgane sind.
a) Der Vorstand
b) Die Vorstandschaft
c) Der Vereinsausschuß
d) Die Mitgliederversammlung

 

§ 11 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, die Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind. Es besteht Einzelvertretungsbefugnis, wobei der 2. Vorsitzende im Innenverhältnis nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig werden darf.

 

§ 12 Vorstandschaft

Die Vorstandschaft besteht aus dem Vorstand sowie dem Schriftführer und Kassier. Die Vorstandschaft ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht in den Bereich des Vereinsausschusses oder der Mitgliederversammlung fallen.

 

§ 13 Vereinsausschuß

Der Vereinsausschuß besteht aus der Vorstandschaft (§12), Fähnrich, Vereinsdiener, 6 – 8 gewählten Ausschußmitgliedern, Jugendleiter und Sportleiter.

 

§ 14 Ehrenämter

a) Alle Vereinsämter sind Ehrenämter.
b) Ehrenämter können von allen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern bekleidet werden.
c) Alle Ehrenämter haben eine Laufzeit von 3 Jahren. Sie beginnen und enden mit der Wahl. Wiederwahl ist beliebig oft zulässig.

 

§ 15 Wahlen

a) Die Vorstandschaft wird geheim gewählt. Fähnrich, Fahnenbegleiter, Vereinsdiener und Ausschußmitglieder sind offen zu wählen. Einfache Stimmenmehrheit ist bei allen Wahlen ausreichend.
b) Scheidet der 1. Vorsitzende vorzeitig aus, oder ist er vorübergehend abwesend, so tritt an seine Stelle der 2. Vorsitzende. Er führt, wenn notwendig, den Verein bis zum Ende der Amtsperiode. Er ist während dieser Zeit voll rechtsfähig und für alle Handlungen und Angelegenheiten des Vereins voll verantwortlich.
c) Scheidet auch der 2. Vorsitzende vorzeitig aus, so haben Schriftführer und Kassier binnen 4 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und Neuwahlen auszuschreiben.

 

§ 16 Geschäftsführung des Vorstandes

1. Vorsitzende:
Dem 1. und 2. Vorsitzenden obliegt die Leitung und Verwaltung des Vereins. Sie vertreten den Verein nach Innen und Außen bei außergerichtlichen sowie gerichtlichen Maßnahmen im Rahmen des BGB. Der Vorsitzende leitet die Sitzungen von Vorstandschaft und Ausschuß sowie den Mitgliederversammlungen. Der Vorstand hat das Recht, aus wichtigen Gründen die Wahl eines Mitgliedes von Vorstandschaft und Ausschuß abzulehnen. Jährlich einmal hat der Vorstand eine Mitgliederversammlung durchzuführen und über das abgelaufene Jahr Bericht zu erstatten.
2. Kassier:
a) Der Kassier hat über Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen. Auszahlungen dürfen nur auf Anweisung des 1. Vorsitzenden getätigt werden. Zahlungen dürfen bis zu einer, vom Vereinsausschuß festgelegten Höhe getätigt werden (nicht betroffen sind davon Zahlungen des laufenden Betriebes). Der Kassier hat der Vorstandschaft und dem Ausschuß jederzeit Einblick in die Bücher zu gewähren und auf Befragen Auskunft zu erteilen. Er hat jedes Jahr bei der Mitgliederversammlung einen Kassenbericht abzugeben.
b) 2 Revisoren, die weder der Vorstandschaft noch dem Vereinsausschuß angehören, haben die Kasse zu prüfen. Die Revisoren werden für 1 Jahr im Voraus bei der Mitgliederversammlung berufen. Sie haben vor der kommenden Mitgliederversammlung die Kasse zu prüfen und das Ergebnis in der Mitgliederversammlung mitzuteilen. Ferner haben sie den Antrag auf Entlastung zu stellen.
3. Schriftführer:
Der Schriftführer hat den anfallenden Schriftverkehr auf Anweisung des Vorstandes, sowie das Mitgliederverzeichnis zu führen, Protokolle von allen Sitzungen anzufertigen, sowie die Chronik niederzuschreiben.
4. Fahnenabordnung:
a) Die Fahnenabordnung besteht aus Fähnrich und 2 Fahnenbegleitern.
b) Die Fahnenabordnung vertritt den Verein bei allen Feierlichkeiten auf Anweisung des Vorstandes.
5. Vereinsdiener:
Der Vereinsdiener hat den Vorstand durch Botengänge und Erledigungen von anderen anfallenden Arbeiten zu unterstützen.

 

§ 17 Vereinsausschuß

Der Vereinsausschuß hat alle Angelegenheiten des Vereins vorzuberaten, bevor sie der Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Der Ausschuß entscheidet selbständig in allen Fällen, deren Behandlung nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten ist. Der Vereinsausschuß beschließt auch über größere Ausgaben. Er soll ferner die Vorstandschaft bei der Durchführung der Beschlüsse unterstützen. Der Ausschuß hat das Recht, jederzeit Einsicht in die Geschäftsführung zu nehmen.
Stehen wichtige Vereinsangelegenheiten zur Entscheidung an, so ist vom 1. Vorsitzenden eine Ausschußsitzung einzuberufen. Jedoch ist mindestens halbjährlich eine Ausschußsitzung abzuhalten. Der Ausschuß entscheidet auch unter Ausschluß des Rechtsweges über alle Streitigkeiten einzelner Mitglieder gegen den Verein. Grundlage bei Streitigkeiten ist die Satzung. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt.

 

§ 18 Ehrung von Mitgliedern

a) Heirat:
Heiratet ein Mitglied, so erhält es vom Verein ein kleines Geschenk. Die Höhe der Ausgabe bestimmt die Vorstandschaft. Wird der Verein von einem seiner Mitglieder zur Hochzeitsfeier eingeladen, so vertritt die Fahnenabordnung den Verein.
b) Beerdigung:
Stirbt ein Mitglied, so nimmt die Fahnenabordnung an der Beerdigung teil. Der 1. Vorsitzende oder ein Vertreter hat mit einem kurzen Nachruf ein Blumengebinde im Namen des Vereins am Grab niederzulegen.
c) Über weitere Ehrungen entscheidet die Vorstandschaft.

 

§ 19 Mitgliederversammlung

a) Einmal im Jahr ist eine ordentliche Mitgliederversammlung im Vereinslokal abzuhalten.
b) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens 30 % der Mitglieder dies schriftlich, unter Angaben der Gründe, fordern. Die Forderung ist beim Vorstand zu stellen. Ferner kann der Vorstand jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn schwerwiegende Gründe dies für gerechtfertigt erscheinen lassen.
c) Können Angelegenheiten des Vereins weder von Vorstandschaft noch von Ausschuß geordnet werden, so hat der Vorstand eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ordnet die Vereinsangelegenheiten durch die Herbeiführung eines Beschlusses.
d) Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Die Einberufung gilt als bewirkt durch schriftliche Einladung aller Mitglieder mindestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung.
e) Bei allen Abstimmungen und Beschlußfassungen ist die einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen ausreichend. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

§ 20 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung obliegt:
a) Die Wahl der Vorstandschaft schriftlich und geheim
b) Die Wahl von Vereinsdiener, Fahnenabordnung und Ausschuß in offener Form
c) Die Entlastung von Vorstandschaft und Ausschuß
d) Die Beschlußfassung über Satzung und Satzungsänderung

 

§ 21 Auflösung des Vereins

1. Hat sich die Zahl der Mitglieder auf drei verringert, so ist der Verein aufzulösen. Hierbei gilt das BGB. Das Vermögen ist von denselben noch ein Jahr lang zu verwalten. Sollte während dieser Zeit wieder eine genügende Anzahl von Mitgliedern zusammenkommen, so fällt das Vereinsvermögen dem fortführenden Verein zu.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den geringen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, der Marktgemeinde Burgheim zu, welche es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.